"Es" nicht (mehr) können - "Es" nicht (mehr) mögen
Neben anderen Aspekten sind dies die beiden Anliegen, die
mir am häufigsten genannt werden, wenn ich wegen sexueller Themen
aufgesucht werde. Oft, aber nicht immer, ist Sexualberatung
eingebettet in eine Paartherapie.
Da Sexualität für die meisten Menschen ein sehr intimes Thema ist,
stellt die Förderung einer besonders vertrauensvollen Atmosphäre die
Basis von Sexualberatung dar.
Mir ist es dabei besonders wichtig, keine Vorstellung von "normal" an
Paare oder Einzelne heranzutragen, sondern mich an den jeweiligen Bedürfnissen
zu orientieren. Denn diagnostische Etiketten werden nach meiner Erfahrung
selten als hilfreich erlebt, gerade im Bereich Sexualität.